Unsere Learnings nach zwei Wochen Homeoffice und Homeschooling
Mrz 29, 2020 @ 20:23

Zum Ende der zweiten Woche bei den #Edunauten haben wir gefragt, wie es geht (= erschöpft und müde, aber auch inspiriert und neugierig) und was das wichtigste Learning in zwei Wochen Homeoffice und Homeoffice war. Die vollständigen Umfrage-Ergebnisse findest Du bei Mentimeter.

Hier dokumentieren wir die spannende Liste der Learnings:

  • Es ist eine Zeit, in der verrückterweise viel möglich ist, die jedoch zugleich sehr belastend ist.
  • Videokonferenzen fühlten sich am Ende fast routinemäßig an, man entwickelt tatsächlich ein Gefühl für Onlineseminare,
  • Homeschooling erfordert Disziplin und enorme Struktur; Freizeit muss man sich bewusst nehmen; es kostet Kraft SuS nicht zu erreichen und es demotiviert
  • Erstellen von Moodle-Kursräumen, Videokonferenz mit Jitsi Meet
  • Videokonferenzen sind unerlässlich um alle zusammen zu bringen.
  • Einarbeitung in MS Teams
  • Kommunikation schafft Vertrauen
  • Videokonferenzen erfordern sehr viel mehr Konzentration als Präsenztreffen.
  • Beim Homeschooling gilt es, die Beziehungsebene überproportional in den Fokus zu nehmen.
  • Weniger Meetings können ein Projekt schneller voranbringen.
  • Binnendifferenzierung, die mir sonst so schwer fällt, ist nun ganz selbstverständlich.
  • Es klappen viele Dinge selbstorganisiert und informelles Lernen gelingt prima. In dieser Situation zeigen sich die Versäumnisse der Schulbehörde bei der Bereitstellung von Unterstützungstrukturen – Systeme und Qualifizierung für zeitgemäßes Lernen!
  • Kursleitende wollen und können wenn sie müssen.
  • Wie unwichtig Schule im Vergleich zu Überleben ist. Wie wichtig Schule für soziale Kontakte und Hilfe ist. Dass nur Bildung Ungerechtigkeit beseitigten kann und es trotzdem Bildungsungerechtigkeit gibt.
  • Videokonferenzen mit SuS und Reis
  • Online-Unterricht auf Discord
  • Ich habe trotz Krise lernbereite und engagierte Kollegen
  • Es geht, wenn es muss! Ungewöhnliche Situationen fördern und fordern pragmatische Lösungen.
  • Wir brauchen eine neue Realität. Irgendwann werden wir zurüchschauen und feststellen, dass wir ein riesiges weißes Blatt Papier hatten.
  • Arbeitsaufträge glaskklar stellen, Beziehung geht vor Aufgabe und wieviele Möglichkeiten es gibt
  • Selbsterstellte Musiktheorie videos mit edpuzzle
  • Leider konnte ich noch nicht aktiv einsteigen, da ich beruflich einiges organisieren musste. Ich hoffe, dass dies in der nächsten Woche anders wird.
  • Selbst bei sehr motivierten Menschen ist Kollaboration kein Selbstläufer. Sie muss durch konkrete Handlungsaufforderungen angeschoben werden.
  • Ständiger Wachstum und ankommen in der Familie ist möglich. Die Grenzen und die Freiheit werden durch den strengen Rahmen der Beschränkung sichtbar – so entstehen Handlungsräume.
  • Obwohl aus der Ferne rücke ich mit SuS und va Eltern viel(!) näher zusammen, da 1:1. Individualsierung wird so viel leichter!
  • Struktur Struktur Struktur
  • Skype fit Business erleichtert das Arbeiten ungemein. Akzeptieren, dass Kommunikation anders laufen muss
  • menschliche Begegnung ist sehr wichtig. Und funktionierende Technik.
  • Videomeeting
  • Selbstmanagement und -organisation ist das A und O, um sich nicht vollends von der Informationsflut und der multimedialen Kommunikationswut erfassen zu lassen.
  • Erste Gehversuche auf Microsoft Teams innerhalb einer Arbeitsgruppe, inklusive kollaboratives Arbeiten am Protokoll
  • Ein LMS benutzt man im Homeschooling grundsätzlich anders als im face-to-face-Unterricht.
  • Die Idee einer Einbettung von Tools in mein didaktisches Konzept.
  • Wir könnten sehr viel CO² bei Meetings und Konferenzen sparen, da doch sehr viel online möglich ist
  • Weniger ist mehr.
  • Jede Investition in die Selbstständigkeit meiner Lernenden und Kinder zahlt sich jetzt aus.
  • Menschen sind wirklich sehr verschieden.
  • Ich darf mir weniger müssen erlauben.
  • Sich trotzdem per Video zu vernetzen tut gut!
  • Ich habe die Kluft zwischen den vielen Möglichkeiten digitalen Medieneinsatzes und den tatsächlichen Lernbedingungen in vielen Elternhäusern erkannt.
  • In der Krise wächst die Bedeutung der eigenen Familie nochmal enorm, v.a. im Vergleich zum Job.
  • ein Zoom-Meeting organisiert
  • Video mit my simpleshop erstellt
  • den eigenen rhythmus zu finden, die eigenen inneren antreiber – das ist die wichtigste lebensaufgabe
  • Knappheit hilft. Kurze Statemants, kurze Nachrichten – Fokussierung. Moderation ist neu gefordert. Insg. geht es erstaunlich gut.
  • Ich kann gute loom Videos machen, einfach so
  • Teamwork entlastet – Unterricht vorbereiten macht echt Spaß, wenn man genug Zeit dafür hat
  • Gemeinsam mit Vielen lässt sich in kurzer Zeit Auch online viel auf die Beine stellen.
  • Ohne eigene Motivation geht es nicht.
  • Erstmals habe ich mit meinen S eine Videokonferenz erfolgreich durchgeführt.
  • Es braucht eine gute Struktur. Die Aufgaben sollten so sein, dass individuelle Rückmeldungen möglich sind (brachte den größten Erfolg). Schülerchat hilfreich, damit auch die Schüler untereinander Kontakt bekommen.
  • Das Zoom-Meeting mit der Klasse verlief positiv und wird auch in den Ferien regelmäßig fortgesetzt … Telefonate mit den SuS hätte ich öfter machen können … Kontakthalten tut gut
  • Erstellen von Erklärvideos mit Hilfe von screencasts
  • Ich habe mich mit Zoom auseinandergesetzt und gelernt, dass es überbewertet wird.
2 Antworten
  1. Hallo,
    ich möchte anregen, den Begriff Home-Schooling zu ersetzen, z.B. durch Fernlernen. Home-Schooling hat IMHO einen ganz anderen Ansatz, als das was wir gerade erleben und erproben müssen / dürfen / sollen.
    Mandy

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