Vorstellungsrunde und erste Schritte

Vorstellungsrunde und erste Schritte

    • Nele Hirsch
      Verwalter
      Themen: 15
      Antworten: 222

      Hallo,

      toll, dass diese Gruppe eingerichtet ist.

      Das Ziel: einen FAQ-Eintrag erarbeiten für die geplante FAQ Online Lernen Zeitgemäß. Die Frage (= die Überschrift des FAQ-Eintrags) haben wir schon: Wie ändern sich Lernpraktiken im digitalen Raum?

      Vorschlag der Crew:

      1. Stellt Euch hier im Forum kurz vor und stellt dabei vor, was für Euch wichtige Aspekte wären, die in die Antwort gehören. Die Herausforderung dabei ist, dass wir den FAQ-Eintrag möglichst praxisorientiert gestalten, d.h. Bildungsakteure sollen in der FAQ konkrete Unterstützung finden.
      2. Mithilfe der genannten Punkte können wir eine Vorgliederung erstellen und in eine kollaborative Schreibumgebung eintragen. Dort kann dann gemeinsam an der Antwort formuliert/ geschrieben werden. Vielleicht werden wir den Eintrag auch in mehrere FAQ-Einträge untergliedern.

      Also erster Schritt: Wer bist Du? Und was ist dir zum Thema ‚Lernpraktiken im digitalen Raum‘ wichtig (= was gehört unbedingt in die FAQ-Einträge unserer Gruppe)?

      Herzliche Grüße

      Nele

      • Dieses Thema wurde geändert vor 10 Monaten von Nele Hirsch.
    • Nele Hirsch
      Verwalter
      Themen: 15
      Antworten: 222

      Ich fange dann gleich mal an.

      1. Ich bin Nele, arbeite im eBildungslabor und habe die Edunauten mit initiiert.

      2. Für unseren FAQ Eintrag fände ich es wichtig, möglichst konkret zu werden. Aus dem Thread zur Einrichtung der Gruppe würde ich vor allem aufgreifen wollen: Welche Lernstrategien können im Online-Lernen verfolgt werden? Wie können Lehrkräfte Lernende dabei unterstützen, diese Lernstrategien zu entwickeln und anzuwenden?

    • Michael Kühn
      Teilnehmer
      Themen: 1
      Antworten: 1

      Hallo, ich bin Michael, bin Lehrer für Mathe und Informatik an der (privaten) Wichern-Schule im Osten Hamburgs.
      Zurzeit bin ich sehr gut eingedeckt mit dem alltäglichen Homescooling-Kram. Mails lesen und beantworten etc. beschäftigt. Ich glaube nicht, dass ich, quasi nebenbei, noch viel Zeit für die Edunauten aufbringen kann…

      Ich hatte anfangs eine Frage gestellt, die jetzt nicht zur Gruppe erkoren wurde, und hoffe, dass ich hier am richtigsten bin. Mich interessiert vor alem, wie ich meinen eigenen Unterricht zeitgemäß umgestalten kann. Ich möchte also nicht einfach alte Vorgänge jetzt einfach digitalisieren, sondern die Chancen und Möglichkeit der „neuen“ Medien auch wirklich nutzen lernen. Bisher ist mein Unterricht oft noch sehr lehrerzentriert.
      Das Problem, das ich dabei sehe, ist aber, dass auch die SuS lehrerzentrierten Unterricht bevorzugen, weil sie es nicht anders gewohnt sind.
      Wie bewegen wir uns also gemeinsam in Richtung zeitgemäßige Lernpraktiken?

      Auf meine Eingangsfrage hin bekam ich darauf den Hinweis, dass das eine Aufgabe der Schulentwicklung insgesamt sei. Ich mag aber nicht darauf warten, bis sich mal etwas in der Schule/bei den KuK ändert…

      (Ich verstehe diese Plattform noch nicht… Offenbar muss ich einträge unter „Forum“  machen, nicht direkt unter „Was gibt’s Neues?“. Sorry für die doppelte Nachricht.)

      • Diese Antwort wurde geändert vor 10 Monaten von Michael Kühn. Grund: Edit: HTML-Tags entfernt
    • Frithjof
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 7

      Hallo, ich bin Frithjof, Lehrer im Vorbereitungsdienst an der Berufsschule 03 (Ernährung und WuG) in HH.

      Die beiden Fragen: (Oberthema „Lernen zeitgemäß“) Welche Lernstrategien können im Online-Lernen verfolgt werden? Wie können Lehrkräfte Lernende dabei unterstützen, diese Lernstrategien zu entwickeln und anzuwenden? sind auch die, die mich (mit) am meisten interessieren. Denn sie bringen uns zu den Fragen, die wir im Alltag immer wieder stellen („wie kann ich selbst in meinem Unterricht …“ und „wie bringe ich die SuS, das auch zu wollen…“)

      Erste Antworten sind m.E. (stark verkürzt): Eigene Fehlertoleranz/Nichtwissen  (LuL), das führt zu gemeinsamen, echten Aufgaben (keine Ostereier), das führt zu kollaborativem Arbeiten. Ich glaube ja, das es sehr schwierig ist, zeitgemäßes Lernen zu ermöglichen, wenn unsere Lernziele nicht zeitgemäß sind. Wenn ich auswendiglernbares Fachwissen erzeugen möchte …

      Ich weiß nicht, ob es nicht hilfreich wäre, die klassischen Lernstrategien (Mandl etc.) einfach mal auf online-Lernen anzuwenden. Daraus könnten sich konkrete Aufgaben an die Lehrenden ergeben.

      Ich schwimme hier aber auch noch sehr. Das ist auch schön, aber im Gewusel zwischen Corona-Homeschooling und Homeunterrichting ist das auch eine ordentliche freiwillige Zusatzaufgabe. Mal sehen, was wir so schaffen.

      • Diese Antwort wurde geändert vor 10 Monaten von Frithjof.
    • Mario
      Teilnehmer
      Themen: 2
      Antworten: 8

      Ich bin Mario und arbeite als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Betreuung eines Masterfernstudiengangs Erwachsenenbildung.

      Ich versuche das Thema für meine Dissertation etwas zu fassen und beschäftige mich eher auf der Ebene der eigentlichen Lernstrategien und der Umstellung von gedruckten Medien auf digitale in meinem Fernstudiengang. Ich versuche hier ein wenig das Problem zu finden und zu entscheiden, ob das Thema taugt. Dazu gilt es für mich zu eruieren, ob hier überhaupt ein Thema bzw. eine Erkenntnisleitende Fragestellung zu finden ist.

      Praktisch ist mein Fokus dadurch eher in der Erwachsenenbildung und den praktischen Anwendungen dort. Dabei sind vor allem Heterogenität erwachsenenpädagogischer Settings sowie die Vielfalt der Settings ein entscheidendes Element. Insgesamt habe ich da einen eher konstruktivistischen Blick auf die Dinge.

      Wir setzen an meiner Uni OpenOLAT als LMS ein und verbreiten auch darüber unsere Lernmaterialien. Grundsätzlich interessiert mich dabei ob es möglich ist, durch die Identifikation von Lernstrategien ggf. Typen zu finden und die Gestaltung von Lernmaterialien für den digitalen Raum dadurch für die Lernenden besser gestalten zu können.

    • Gabriela Ripka
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 1

      Hallo zusammen,

      mein Name ist Gabriela Ripka und ich arbeite in der Schulpädagogik der Universität Würzburg mit dem Fokus auf Medienpädagogik. Ich beschäftige mich als Gymnasiallehrerin und auch als wissensch. Mitarbeiterin mit der Frage wie man Lehr-und Lernprozesse in einer virtuellen Lernumgebung gestalten kann.

      Bevor man die Frage „Wie ändern sich Lernpraktiken im digitalen Raum?“ beantwortet, muss man sich meiner Meinung nach auch im Vorfeld mit folgenden Fragen auseinandersetzen:

      – Welche Anforderungen werden an der digitalen Lernumgebung von Lehrer und Lerner gestellt?

      – Wie kann der Lehrende die Lernaktivitäten gewinnbringend unterstützen?

      – Welche Rolle spielt dabei das Feedback und die anschließende Evaluation?

      Ich denke, alle drei Fragen beeinflussen auch die Lernpraktiken der Schüler*Innen im digitalen Raum und lassen sich so unterstützend beeinflussen.

      • Diese Antwort wurde geändert vor 9 Monaten, 4 Wochen von Nele Hirsch.
    • Nele Hirsch
      Verwalter
      Themen: 15
      Antworten: 222

      Hallo zusammen und vielen Dank für die Antworten.

      Wollen wir gemeinsam in diesem Doc weiterschreiben (da habe ich mal ein bißchen versucht, die bisherige Diskussion und Eure Stichpunkte zu übertragen) und parallel hier m Forum Updates posten / weiter denken?

      @gabriela Die Frage Feedback habe ich jetzt hier erst einmal nicht aufgenommen. Da denkt die Gruppe zu Rückmeldeformaten dran, aber wenn es bei uns zusätzlich auch reinpasst, dann können wir das natürlich trotzdem mit reinnehmen 🙂

    • Frithjof
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 7

      Doc: Super. War gerade dabei eine Mindmap aus den bisherigen Punkten zu erstellen, aber ich denke, so verzweigt müssen wir gar nicht dran gehen…

      Feedback ist natürlich extrem wichtig, aber nicht unser Thema. Ich würde es in den FAQ einfach verlinken ->Feedback/Rückmeldeformate.

      Mir fehlt die gemeinsame Definition von „Lernstrategien“, bzw. mir ist selber nicht ganz klar, welche Ebene das anspricht. Ich glaube, dann könnte ich konkreter werden (auch in Hinblick auf die FAQ).

      Was versteht ihr unter Lernstrategien?

       

    • Nele Hirsch
      Verwalter
      Themen: 15
      Antworten: 222

      Hallo Frithjof,

      eine Lernstrategie wäre für mich die Art und Weise, wie Lernende versuchen eine bestimmte Herausforderung zu bewältigen. Sie könnten z.B. den Lehrer fragen, selbst recherchieren, mit Peers an etwas arbeiten, etwas einfach mal ausprobieren und sehen, ob es funktioniert …

      Ich habe das allerdings noch nicht genauer durchdacht und vor allem noch nicht überlegt, was dann Lernstrategien im Online-Lernen sind.

      LG Nele

    • Frithjof
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 7

      Hallo Nele,

      danke! So würde ich das auch verstehen. [Dazu kommen in meinem (noch Studiums-geprägten) Hirn aber auch die Fragen nach den verschiedenen Prozessen, also Organisations-, Elaborations-, Motivations, -etc.-Strategien. Welche (veränderte) Bedeutung haben die im Online-Lernen? Andererseits wollen wir ja keine wissenschaftliche Arbeit verfassen, sondern Frau Helene unterstützen.]

      Die Folgefrage ist: Was ist dann Online-Lernen? Gehen wir von LMS aus, in denen wir Materialien teilen und Aufgaben stellen (ich denke nicht)?
      Also ändern sich die Lernpraktiken nur mit den gestellten Aufgaben (?) oder allein schon durch die veränderte (weil digitale) Lernumgebung?

    • Mario
      Teilnehmer
      Themen: 2
      Antworten: 8

      Ich habe mal versucht ein paar theoretische Hintergrundaspekte zusammenzukopieren und habe die ins Doc gehämmert.

       

    • Nele Hirsch
      Verwalter
      Themen: 15
      Antworten: 222

      Sehr spannend, Mario, Danke!

      Und @Frithjof: Finde ich eine gute Frage. Wenn wir Online Lernen als ‚Lernen im offenen Netz‘ fassen, dann ändern sich Lernstrategien aus meiner Sicht auch mit durch diese Umgebung.

    • Frithjof
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 7

      Schön auch, dass wir jetzt lange Replies in die Kommentare des docs schreiben 🤦 mea culpa.

       

    • Kristina Henry
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 3

      Hallo, ich bin Kristina, Faciltatorin und Mediatorin. Jahrelang Schulmediation an Grund- und Mittelschulen, Seminarleiterin für Lehrer- und Schulleiterfortbildungen im Bereich Kommunikation und Konflikt. Moderation von Schulentwicklungsprozessen.

      Mutter von zwei Kindern (12 und 14 an bayer. Realschulen).

      Außerdem rege ich mich wahnsinnig gerne über Behörden und Schulämter und ähnlich starre Gebilde auf. Habe Hoffnung auf positive Veränderung durch und nach Corona und bin gerne gestaltend dabei.

      Da mein eigenes Business gerade kollabiert ist, bleibt es abzuwarten, wie viel Teil ich hier bei den edunauten geben und haben kann.

      Grüßerl an alle!

       

    • Aya
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 1

      Hallo,

      ich bin Kommunikationsdesignerin und beschäftige mich seit einiger Zeit im Rahmen meines Fernstudiums an der Fernuni Hagen mit bildungswissenschaftlichen Themen. Das Lernen in digitalen Umgebungen beschäftigt mich einerseits, da mein Fernstudium hauptsächlich auf Moodle stattfindet und ich deswegen viele Unterschiede zu einem Präsenzstudium feststellen muss. Andererseits interessiert mich als Kommunikationsdesignerin, wie Lernumgebungen interessant gestaltet werden können, sowohl inhaltlich als auch visuell.

      Lernstrategien im digitalen Raum sind sicher stark gekoppelt an den jeweiligen Rahmen, in denen das Lernen stattfindet, wie das ja hier schon gesagt wurde. Ich kann nur Beobachtungen aus dem Fernstudium schildern. Dies entspricht eher einer klassischen Lernumgebung (mit Benotungen und dem Ziel, Zertifikate zu erlangen).

      Hier sind Lernstrategien stärker ziel- und ergebnisorientiert (was ist notwendig, um die Aufgabe zu optimal lösen?). Dadurch, das alles digital ist, also prinzipiell irgendwo gespeichert werden kann und vergleichbar ist, werden „Fehler“ in Antworten vermieden. Für Fragen oder Unsicherheiten werden informellere Umgebungen bevorzugt (z.B. entsprechende Facebook-Gruppen der Fernuni-Module). Der Lernstoff ist stärker „hierarchisiert“, das heißt, Lehrer und Schüler unterscheiden sich durch  Wissen und Nichtwissen.

      LG Aya

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