Wie kann ich euch helfen?

Wie kann ich euch helfen?

    • Oliver Tacke
      Teilnehmer
      Themen: 5
      Antworten: 15

      Hey am Wochenende!

      Wir sind in der Abschlussphase der Ausarbeitung eines FAQ-Beitrags, und ihr dürft gerne noch die Unterstützung von „Coaches“ in Anspruch nehmen.

      Einer davon bin ich, Oliver. Eigentlich bin ich dafür gedacht, euch zu helfen, eure Antworten gegebenenfalls mit H5P zu illustrieren, aber nehmt mich auch gerne so als (Aus-)Hilfe in Anspruch. Euer Dokument habe ich bereits gefunden, und ihr habt offenbar schon diverse Ideen gesammelt – aber müsst das noch in einen Text gießen? Gebt mir einen Wink, wenn ich etwas jenseits des Inhaltlichen tun kann.

    • Janek
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 2

      Hallo Oliver,

      ich bin mir nicht sicher, wie du helfen kannst. Ich hatte vor einigen Tagen Stichpunkte und Screenshots im Dokument angelegt, aber bisher noch keine Veränderungen festgestellt. Auch weiß ich nicht, wie auf dieser Grundlage ein Text entstehen könnte – da appelliere ich mal an alle Gruppenmitglieder.

      Hast du einen Tipp oder eine Möglichkeit zu helfen? Es wäre schade, wenn zu Fortbildungen nichts entsteht.

      Beste Grüße

      Janek

    • Oliver Tacke
      Teilnehmer
      Themen: 5
      Antworten: 15

      Hallo, Janek (und ihr anderen)!

      Ich war im Vorfeld nicht dabei und weiß nicht, wie ihr euch abgestimmt habt (im Forum steht nicht viel, habt ihr gechattet? Gevideokonferenzt?). Von daher kann ich euch da nur meine Wahrnehmung bzw. Gedanken auf der Grundlage des mitteilen – aber vielleicht helfen euch die.

      Wenn ich die Frage „Wie können Fortbildungsbedarfe in einem Kollegium online erfasst werden?“, wäre ich mir beispielsweise nicht sicher, ob ich sie richtig verstehe.

      Geht es darum, wie man diagnostizieren kann, wem welche Kompetenzen fehlen? Das ist in Schulen sicher gar nicht so einfach, weil man den Unterricht der Kolleg:innen oft ja gar nicht kennt und so Fortbildungsbedarf von anderen gar nicht kennt. Dann ginge die Frage (oder eine Teilfrage) in die Richtung, wie sich andere ein Bild vom Unterricht einer Lehrperson machen können (über kollegiale Hospitationen, dem Teilen der Unterrichtskonzepte, über Rückmeldungen durch Schüler:innen, über kollegiale Beratungen (nach Oliver Tietze), usw.).

      Geht es eher darum, wie Lehrkräfte ihren eigenen Bedarf kundtun können? Da ist womöglich das Problem, dass man selbst mitunter gar nicht so genau weiß, wo man Fortbildungsbedarf hat. Dann ginge die Frage bzw. eine Teilfrage vielleicht eher in die Richtung, wie man selbst seine Bedarfe erkennen kann (kollegiale Beratungen (damit meine ich, nach Oliver Tietze), forschendes Lehren, bewusste Reflexion, …).

      Oder geht die Frage vielleicht eher in Richtung Informationsmanagement? Also eher mit der Annahme, die anderen beiden Teilfragen wären beantwortet, und dann „Wie kann ich wann mit welchen technischen Mitteln von wem Informationen erheben und bedarfsgerecht weiterleiten?“ Ihr seht, auch hier stecken wegen der verschiedenen Fragewörter wieder verschiedene Teilfragen drin, die man klären könnte.

      Summa summarum frage ich deshalb, weil mir die Frage sehr weit gefasst vorkommt, und ich mir gut vorstellen kann, dass euch vielleicht gar nicht klar ist, wo man da anfangen soll. Vielleicht hilft es euch, die Frage zu schärfen und (erst einmal) nur eine Teilfrage zu beantworten?

      Wenn es bloß um das Schreiben geht:

      Es ist vielleicht ungewohnt, da nicht zuerst „alles“ im Konsens abzustimmen, aber in meiner Erfahrung klappt so ein (einmaliger) kollaborativer Schreibprozess gut, wenn jemand die Initiative ergreift und einfach loslegt.

      Variante 1: Erst wird eine Gliederung vorschlagen. Dann sammelt man etappenweise gemeinsam Stichworte, strukturiert sie, schreibt (kooperariv oder kollaborativ) den Text runter und überarbeitet ihn. Das geht mitunter nur mit (regen) Diskussionen 🙂

      Variante 2: Man kann auch das Wiki-Prinzip nutzen, bei dem einfach eine Person eine Antwort schreibt, die dann beliebig von anderen ergänzt und verändert werden kann. Da muss man allerdings mitunter akzeptieren (lernen), dass andere im „eigenen“ Text rumschreiben.

      Vielleicht liegt es aber auch insgesamt an der Motivation, dass die Idee des Verfassens einer gemeinsamen Antwort erst reizvoll war, dann aber nicht getragen hat? Oder es fehlt schlicht doch die Zeit/Muße? Wäre schade, aber so etwas finde icb verständlich und auch völlig in Ordnung. Dann könnte man sich etwa wie bei BarCamp-Sessions auch mit einem „Ich kann in der Gruppe nichts mehr beitragen“ zurückziehen, denn dann wissen das die anderen Leute in der Gruppe wenigstens. Oder man meldet sich zumindest, wie der eigene Wasserstand gerade aussieht.

      So, hoffe, das war jetzt nicht zu viel auf einmal, aber diese drei Sachen („Ich kann/will gerade doch nichts schreiben“, „Ich weiß gar nicht, wie man mit anderen (online) Texte verfasst“, „Ich verstehe die Frage noch nicht“) kann ich mir vorstellen, und die müsstet ihr unterschiedlich angehen (und ich unterschiedlich unterstützen).

      Ciao,

      Oliver

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