[in Bearbeitung] Für welche Kompetenzen oder Inhalte kann ich H5P, Kahoot & Co didaktisch sinnvoll einsetzen?

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[in Bearbeitung] Für welche Kompetenzen oder Inhalte kann ich H5P, Kahoot & Co didaktisch sinnvoll einsetzen?

    • Oliver Tacke
      Teilnehmer
      Themen: 5
      Antworten: 15

      Hier geht es zur eingerichteten Gruppe.

      Es gab im Vorfeld die Frage:

      „Welche Rolle können H5P, LearningApps, Kahoot und Co. beim zeitgemäßen Lernen spielen?“

      Ich habe mir dazu ein paar Gedanken gemacht und in ein Video gegossen. Vielleicht ist das ja interessant für euch, dann schaut es euch an und überlegt gerne mit:

      • Wie lässt sich H5P heute schon im zeitgemäßen Lernen einsetzen?
      • Welche Möglichkeiten hättet ihr zukünftig gerne in H5P, wenn mit der neuen Schnittstelle (Multiplayer API) auch kollaboratives Lernen möglich wird?

       

      (YouTube-Link: https://youtu.be/92ELGwhcmvk)

       

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    • Nele Hirsch
      Verwalter
      Themen: 15
      Antworten: 222

      Hallo Oliver,

      ich würde die allgemeine Frage mal in den Betreff nehmen und als [offen] (= Frage, auf die wir Antworten suchen) markieren. Dann können wir hier im Thread erste Ideen schon weiter sammeln, um dann im zweiten Schritt Antworten erarbeiten zu können.

       

    • Maria
      Teilnehmer
      Themen: 8
      Antworten: 26

      Danke Oliver, da habe ich direkt Lust, mich doch mal an ein Branching-Szenario zu setzen…aber die Zeit…

      Ich verstehe schon die kritischen Blicke auf diese scheinbar behavioristisch angelegten Apps. Ich habe den Eindruck, dass vor allem kommerzielle Anbieter ihr Lernangebot vor allem mit einfachen interaktiven Übungen bestreiten, weil Betreuung einiges kostet.

      Ich habe einfach persönlich noch nie Bekanntschaft mit einem Fall gemacht, in dem eine Lehrkraft ihr Unterrichtsangebot zu Großteilen mit geschlossenen, interaktiven Aufgaben bestritt.

      Anders herum ging es mir selbst schon häufiger so, dass ich mit meinen offenen Unterrichtsangeboten die Lernenden überfordert habe, weil ich zu viele Kompetenzen auf einmal verlangt habe. Da hilft es, wenn kleinschrittige Dinge auch geübt werden können.

      Ich setze H5P daher dann ein, wenn es um das Üben von kleinen Schritten geht: Eine grammatikalische Struktur erkennen, sie in dem richtigen Kontext anwenden. Einen Hörtext hören und globales und detailliertes Hörverständnis üben. Manchmal gibt es tatsächlich richtige und falsche Antworten. Und schnelles Feedback bekommen ist dann hilfreich.

      Die Übungen sind halt eingebettet in eine ganze Unterrichtseinheit, die dann auch offenere Elemente enthält. Dort sind sie dann aber auch tatsächlich notwendig, um Überforderung zu vermeiden. Was denkt ihr?

      Meine spontane Idee zur Multiplayer API:

      Dialogprompts: 2 Sprecher*innen bekommen für einen Dialog abwechselnd verschiedene Prompts und Sprachhilfen (je mehr ich darüber nachdenke…hach, das wäre toll zu differenzieren…)

    • Axel Krommer
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 3

      Danke für diesen interessanten Beitrag.

      Ich sehe grundsätzlich zwei Strategien:

      1. Man kann die Frage stellen, wie H5P, LearningApps & Co. zeitgemäß genutzt werden können, d.h. wie man auf die „rechte Seite“ kommt.
      2. Man könnte überlegen, welche didaktisch legitimen Anwendungen, die aber auf die „linke Seite“ gehören, es im Online-Unterricht gibt.

      Bei Strategie 1 liegt der Schwerpunkt darauf, die zeitgemäßen Aspekte von H5P & Co auszuloten, bei Strategie 2 guckt man primär auf das, was sinnvoll ist, obwohl es nicht besonders zeitgemäß ist.

      Ich finde Strategie 1 wichtig, aber Strategie 2 wichtiger. Aus meiner Sicht gibt es einen Kern pädagogischer Arbeit, der nur sehr schwer mit Prinzipien auf der „rechten Seite“ erreicht werden kann. Und hier sind dann durchaus auch behavioristische Methoden legitim: Habitualisierungen im Fremdsprachenbereich sind ein Beispiel. Auch Schreiben lernt man heute im Prinzip wie vor 4000 Jahren.

      Was man nun genauer betrachten müsste, ist der Bereich, in dem man H5P & Co. legitimerweise und didaktisch sinnvoll einsetzen kann. Die „Gefahr“ – wenn man das so nennen kann – sehe ich immer dann, wenn Skinner-Apps „out of bounds“ eingesetzt werden, d.h in Szenarien, in denen sie didaktisch nicht sinnvoll sind: Ein Lückentext zu Kants „Was ist Aufklärung?“ oder ein Kahoot-Quiz zur Demokratieerziehung sind solche Fälle.

      Und mir scheint nun, dass die Einhegung des Bereichs, in dem H5P & Co. sinnvoll einsetzbar sind, mindestens so wichtig ist, wie die Klärung der Frage, wo und wie man die Tools zeitgemäß einsetzen kann.

      Ich hoffe, mein Punkt ist deutlich geworden…

      P.S.: Das Multiplayer-API mag die Gewichtung in Zukunft durchaus etwas verschieben….

       

    • Oliver Tacke
      Teilnehmer
      Themen: 5
      Antworten: 15

      Schön, dass sich hier etwas tut.n

      Die Frage im Titel war micht meine Frage, vielleicht kam das im Video nicht gut heraus. Ich habe sie nur aus der Vorabsammlung aufgegriffen.

      Aber klar, man könnte sich auch die linke Seite genauer anschauen – die ist ja, wie von euch auch erwähnt, nicht obsolet. Aber so wie ich die Idee der Edunauten verstanden habe, soll es hier explizit nur um die rechte Seite gehen. Darum die Richtung in meinem Video.

    • Nele Hirsch
      Verwalter
      Themen: 15
      Antworten: 222

      Hallo zusammen,

      wenn ihr an der Frage weiter denken und nachnutzbare Antworten für andere für das hier geplante FAQ Online Lernen Zeitgemäß erstellen möchtet (was ich toll finden würde!), dann wäre der beste Weg, jetzt eine Gruppe einzurichten.

      LG Nele

    • Axel Krommer
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 3

      Ja, verstehe ich.

      Was ich noch vergaß: Das Problem bei H5P & Co. ist ja nicht, dass man die Tools nicht zeitgemäß nutzen kann, wenn man etwas didaktische Fantasie hat, sondern dass die Affordanzen der Software es wahrscheinlicher machen, behavioristisch zu agieren als zeitgemäß.

      Das ist eigentlich noch ein Grund dafür, nicht primär nach zeitgemäßen Formen der Anwendung zu suchen, die sich wegen der anders ausgerichteten Affordanzen nicht in der Breite durchsetzen, sondern das Gebiet zu begrenzen, auf dem die Tools sinnvoll sind.

    • Oliver Tacke
      Teilnehmer
      Themen: 5
      Antworten: 15

      Da kann ich durchaus mitgehen.

      Vielleicht meldet sich ja die Person, die die Frage ursprünglich gestellt hat. Ansonsten könnte hier eine Antwort sein: „Schlechte“ Frage, weil … 🙂

    • Axel Krommer
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 3

      Ah, ich hatte gedacht, das sei Deine Frage gewesen.

      Ok. Dann warten wir mal, ob sich der/die Fragende meldet.

    • Christian Meier
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 3

      „<span style=“font-family: ‚Open Sans‘, Tahoma, Verdana, sans-serif; font-size: 14px;“>Das ist eigentlich noch ein Grund dafür, nicht primär nach zeitgemäßen Formen der Anwendung zu suchen, die sich wegen der anders ausgerichteten Affordanzen nicht in der Breite durchsetzen, sondern das Gebiet zu begrenzen, auf dem die Tools sinnvoll sind.“</span>

      Ich schließe mich dem an. Egal wieviel Fantasie ich in den Gebrauch dieser Anwendungen stecke und versuche damit KuK Anregungen für einen zeitgemäßen Umgang zu liefern, so überwiegt trotzdem sehr schnell die „klassische Nutzung“. Und gerade diese „klassische Nutzung“ springt die Neulinge in diesem Bereich ja geradezu an.

      Wie wäre es denn, wenn wir in einer gemeinsamen Gruppe versuchen einen Rahmen abzustecken, der Inhalte verschiedener Fächer enthält, für deren Erarbeitung durchaus diese Tools nützlich sind?

      Sprich: Für welche Inhalte der linken Seite kann ich diese Anwendungen didaktisch sinnvoll nutzen?

       

    • Maria
      Teilnehmer
      Themen: 8
      Antworten: 26

      Fände diese Konkretisierung der Frage auch interessant und hilfreich! Diese Frage ist in Variationen ja schon häufiger im Twitterlehrerzimmer diskutiert worden und sollte aus meiner Sicht im FAQ nicht fehlen.

      Und diese Variante ist aus meiner Sicht auch gut mit dem Ziel vom edunauten-FAQ vereinbar, das Grundverständnis ist nicht „anti-links“ 🙂

      Wir müssen sie nur „linke Seite“ für alle verständlich formulieren. Hier mal ein paar Varianten, wie ich die Frage gerade verstehe:

      Für welche Kompetenzen oder Inhalte kann ich H5P, Kahoot & Co. didaktisch sinnvoll nutzen, und wo wäre die Nutzung ein unzeitgemäßer Rückschritt?

      Bei welchen Kompetenzen/Inhalten sind geschlossene, kleinschrittige Übungsaufgaben (H5p, learningapps, Kahoot) angemessen?

      Entspricht das eurem Verständnis?

      Christian, magst du die Gruppe initiieren?

    • Christian Meier
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 3

      Sehr gerne!

      Bevor wir uns vergaloppieren, da die Intention der ursprünglichen Frage nicht geklärt ist. Wie wäre für euch als Gruppenfrage, Marias Idee:

      Für welche Kompetenzen oder Inhalte kann ich H5P, Kahoot & Co didaktisch sinnvoll einsetzen?

    • Michael Drabe
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 20

      Die Frage wurde von @Maria schon weiter oben begründet und mit der <strong style=“margin: 0px; padding: 0px; border: 0px; outline: 0px; font-size: 14px; background-image: initial; background-position: initial; background-size: initial; background-repeat: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; font-family: ‚Open Sans‘, Tahoma, Verdana, sans-serif;“>Idee zur Multiplayer API verbunden. Beides, Frage und Idee wären für mich als LK hilfreich, geklärt bzw. entwickelt zu bekommen…

    • Oliver Tacke
      Teilnehmer
      Themen: 5
      Antworten: 15

      Für mich klingt das Vorgehen (Blick auf die „linke Seite“) plausibel. Ist zwar jenseits des Ziels der Edunauten, aber ist ja ein Unkurs, und niemand wird’s verbieten 🙂

      Ich kann da als Techniker sicher nicht so viel beitragen, aber falls ich doch das Gefühl habe, dann bin ich dabei.

    • Olaf Zelesnik
      Teilnehmer
      Themen: 3
      Antworten: 18

      Ich fände einen Blick auf ZUM-Apps, die neue Plattform der ZUM, auf der „qualitativ hochwertige, freie Lernmaterialien“ erstellt und veröffentlicht werden, in diesem Zuge interessant.

      Auch finde ich die Idee über http://lumi.education einen autarken, mobilen Klassenserver aufzusetzen reizvoll.

       

    • Oliver Tacke
      Teilnehmer
      Themen: 5
      Antworten: 15

      @Olaf

      Zur Technik kann ich etwas beitragen 🙂

      Auch wenn ich Lumi.Education als Linux-Nutzer noch nicht testen konnte: Prima, dass jemand die Initiative ergreift – bis die offiziellen Apps vom H5P-Kernteam kommen, mit denen Inhalte auch offline genutzt werden können, dürfte es nämlich noch etwas dauern.

      Lumi.Run braucht man für ein autarkes, mobiles System im Klassenzimmer aber nicht. Dafür reicht ja schon eine Weile ein RaspberryPi mit einem kleinen Webserver drauf, wahlweise auch fix und fertig über moodleBox oder ein äquivalentes Image mit WordPress (vgl. https://kreidezeit.kiwi/mit-einem-raspi-unterwegs/https://kreidezeit.kiwi/mit-einem-raspi-unterwegs/).

      Bin mir allerdings auch nicht sicher, wie das zur Frage passt.

    • Nele Hirsch
      Verwalter
      Themen: 15
      Antworten: 222

      Ich schlage vor, ihr fangt mit der Antworterarbeitung einfach mal an irgendeiner Stelle an und richtet dazu eine Gruppe ein.

      Wer aus der Runde würde sich denn als gruppenkoordinierende Person zur Verfügung stellen und dazu im ersten Schritt die Gruppe einrichten?

    • Maria
      Teilnehmer
      Themen: 8
      Antworten: 26

      Okay, ich mache das einfach mal und sollte sich die Frage im Verlauf noch verändern, können wir sie ja anpassen.

    • Nele Hirsch
      Verwalter
      Themen: 15
      Antworten: 222

      Vielen Dank, Maria!

      Hier geht es zur eingerichteten Gruppe.

      Ich bin gespannt!

      • Diese Antwort wurde geändert vor 8 Monaten, 1 Woche von Nele Hirsch.
    • Oliver Tacke
      Teilnehmer
      Themen: 5
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    • Oliver Tacke
      Teilnehmer
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