[in Bearbeitung] Welche didaktisch-theoretischen Grundlegungen (Modelle) kann ich wie für die Planung, Durchführung und Reflexion von zeitgemäßem Online-Lernen nutzen?

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[in Bearbeitung] Welche didaktisch-theoretischen Grundlegungen (Modelle) kann ich wie für die Planung, Durchführung und Reflexion von zeitgemäßem Online-Lernen nutzen?

    • Martin Lüneberger
      Teilnehmer
      Themen: 4
      Antworten: 19

       

      Antworten werden in dieser Gruppe erarbeitet.

       

      Wenn Sie einen Scheißprozess digitalisieren, dann haben Sie einen scheiß digitalen Prozess – Thorsten Dirks

      Und damit genau das in den unterschiedlichen Bildungseinrichtungen nicht passiert, ich befürchte es findet derzeit an vielen Orten genau das statt, finde ich es wichtig, sich neben technischen und anwendungsbezogenen Fragen mit der Frage nach passenden Modellen für zeitgemäße Bildung zu befassen.
      Das Dagstuhl-Dreieck, das SAMR-Modell oder die vier Dimensionen der Bildung (bzw. die 4K) seien hier mal beispielhaft genannt.
      Welche Modelle kennt ihr? Welche nutz ihr wie? Welche Rolle spielen Sie in eurer Arbeit?

      • Dieses Thema wurde geändert vor 11 Monaten, 2 Wochen von Nele Hirsch.
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    • André Hermes
      Teilnehmer
      Themen: 2
      Antworten: 11

      Hallo Martin,

      da fallen mir auf die Schnelle das TP(A)CK https://www.ph-heidelberg.de/fileadmin/wp/wp-gruenig/Publikationen/poster/poster_ekol10_gruenig_retreat2017.pdf

      und Bloom’s (digital) Taxonomy ein: https://www.youtube.com/watch?v=fqgTBwElPzU

      Und dann gibt es natürlich noch diverse Kompetenzsammlungen, gerade im Zusammenhang mit dem Strategiepapier der KMK https://www.kmk.org/themen/bildung-in-der-digitalen-welt/strategie-bildung-in-der-digitalen-welt.html

      Und das MiFD und auch mehrere, die sich auf die Lehrenden-Kompetenz beziehen.

      Einen Überblick über diverse Modelle hat Jan Vedder verbloggt: „Digitalien sucht das Supermodell“ https://www.vedducation.de/modell/

      Ich brauche viele dieser Modelle, um mit Lehramtsstudierenden über das Lehren und Lernen in der Digitalität zu diskutieren. Dafür sind sie gut geeignet.

    • Anne Peters – Loalala
      Teilnehmer
      Themen: 5
      Antworten: 11

      Danke für die Zusammenstellung der Modelle!

      Bei uns (LOA – Lernen ohne Aufgaben) gibt es folgendes Phänomen: Der Lehr-Lernansatz wurde kompett aus der Praxis heraus entwickelt – überwiegend im mehrsprachigen Kontext mit Kindern (ab 9) und Erwachsenen. In der Praxis begeistern sich viele für diese Art des Lernens, eine Evaluation 2016 ergab gute Ergebnisse in Bezug auf Lerneraktivität und Beziehungen, aber der Kopf kommt kaum mit: Es ist sehr schwer, von einer Meta-Ebene aus zu beschreiben, wie das LOA-Lernen funktioniert. Daher erarbeiten wir gerade das „Modell“ zum LOA-Lernen und sind dabei im Austausch mit Menschen aus der Hochschullehre. (HU Berlin, FHCHP Potsdam). Freu mich über weiteren Austausch.

      Ausschnitte aus dem Arbeitsstand:

      https://www.loa.jetzt/glossary/loa-prinzipien/

      https://www.loa.jetzt/glossary/loa-hintergruende-ziele-themen/

    • JSgolik
      Teilnehmer
      Themen: 2
      Antworten: 9

      Hi Martin,

      die Frage nach Modellen halte ich für sehr relevant. Die Gefahr sich an Tool-Listen zu orientieren ist groß, da diese sehr präsent sind. An der Uni Erfurt entwickeln wir gerade ein Curriculum für Medienpädagogik in der Lehrerbildung (Projekt hier). Zukünftig sollen Online Lerneinheiten in Moodle als OER entstehen, die Lücken in bisherigen Veranstaltungen füllen.

      Wir arbeiten auf allgemein didaktischer wie auch auf fachdidaktischer Ebene (zunächst mal Englisch). Unser Kompetenzmodell haben wir aus dem M3K (Herzig et al 2016) & dem DigCompEdu (Redecker, 2018) zusammengebaut. Uns ist es wichtig, nicht nur Mediendidaktik, sondern auch Medienerziehung und Schulentwicklung zu thematisieren (Def. nach Blömeke 2000). Zur Mediendidaktik stützen wir uns auf Kerres, Tulodziecki & Petko, u.a.

      Das Will Skill Tool & Pedagogy (Knezek/ Christensen) und das TPACK (Mishra/ Koehler) spielen für uns auch eine große Rolle. Für meine Diss werde ich versuchen ein TPACK: Englisch in die Wege zu leiten, mithilfe einer Delphi ähnlichen Befragung von Experten.

      In einem größeren Rahmen sind Future/ 21st Century Skills und das KMK Strategiepapier interessant, vor allem zur Einbettung unserer Arbeit. Gesellschaftliche Teilhabe ist auf zwei Ebenen unser großes Ziel: Zum einen für die SuS und zum anderen für die angehenden Lehrkräfte.

      Diese Modelle sind v.a. für uns an der Uni natürlich wichtig, um unsere Maßnahmen zu evaluieren, Fortschritte messbar zu machen und vor allem, um ein systematisches und valides Curriculum zu entwickeln. Doch auch für einen schulischen Ansatz halte ich ein theoriegeleitetes Vorgehen für absolut sinnvoll.

       

      LG

      Julia

    • Michael Drabe
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 20

      <span style=“font-family: ‚Open Sans‘, Tahoma, Verdana, sans-serif; font-size: 14px; background-color: #fbfbfb;“>Ich hatte das Glück, nach meiner Rückkehr in die Schul- und Unterrichtswelt (2004) ein Konzept kennen zu lernen, das mir und meinen SuS neue Wege einer individuellen Unterstützung eröffnete. Und ich hatte das Glück, mich mit einigen KuK in einem Fortbildungsnetzwerk regelmäßig reflektieren und austauschen zu können. Die analoge – digitale Transformation spielte zunächst keine bis untergeordnete Rolle. Mit den verschiedenen Handlungsfeldern umgehen zu lernen, standen zunächst im Vordergrund unserer Unterrichtspraxis. Ich würde uns wünschen, dass wir uns erst einmal mit dem kompetenzorientierten Unterricht auseinandersetzen würden, denn das war unser zentrales Thema damals. Erst nach und nach haben wir uns gefragt, ob uns Ausflüge ins Digitalen helfen können. Für diejenigen, die mehr wissen wollen: Ich habe in einem Blogbeitrag zwei Umsetzungen beschrieben: Backwards planning und E-Portfolio. Beide Strategien sind getragen von digitalen Medien. Beide haben jedoch in der analogen Welt ihren Anfang genommen: </span>https://schule-in-der-digitalen-welt.de/transformation-analog-digital/

    • Tim Ka.
      Teilnehmer
      Themen: 2
      Antworten: 6
    • Martin Lüneberger
      Teilnehmer
      Themen: 4
      Antworten: 19

      Hej ihr alle,
      zunächst mal scheint man hier in den Gruppen nich auf einzelne Kommentare direkt antworten zu können, oder bin ich zu doof?
      Viele eurer Vorschläge kannte ich, nutze sie teilweise auch. Einiges war/ist aber tatsächlich neu. Dafür schon mal vielen Dank.
      Um das ganze etwas mehr Struktur zu geben schlage ich vor, wir sammeln mal alle o.a. Beispiele und noch mehr in einem padlet, das wir dann nach dem Ende der Deadline hier, natürlich auch gerne zur Verfügung stellen.
      Ich habe mal eins angelegt, findet ihr hier.

      In dem padlet dann bitte alles eintragen was ihr gut findet: url, Dateien, Dokumente, Fotos …
      Belibt gesund
      Martin

       

    • Michael Drabe
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 20

      o.k., dann bin ich mal raus…“mein“ Modell passt da nicht rein…warum? es ist aus dem Bemühen entwickelt worden, kompetenzorientiertes Unterrichten zu organisieren…Es entstand eine (analoge) Unterrichtsfolie „Prozessmodell“…und wird – nun auch mit Blick auf Digitalien – unterschiedlich umgesetzt…

      Mich treibt die Frage um: Warum gelingt es nicht in der Breite, uns von den traditionellen Konzepten zu verabschieden? Eine IGS Schulleiterin hat einmal auf einer Tagung formuliert: Wir haben schon vor 40 Jahren nach Konzepten im Umgang mit heterogenen Lerngruppen gesucht und nichts gefunden, wieso sollten wir heute erfolgreicher sein?

      Was muss geschehen, damit unser Engagement auf breitere Akzeptanz stößt?

    • Martin Lüneberger
      Teilnehmer
      Themen: 4
      Antworten: 19

      @ Michael: vielelicht lässt sich das ja hier diskutieren ob und wie das Modell sich „digitalisieren“ lässt.
      @ Tim: kenne ich schon, trotzdem danke. Ich packe das (den, die?) wakelet mal mit ins padlet.

    • Maya
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 1

      @MichaelDrabe – der Ansatz ist eigentlich gut und vor allem muss man auch bedenken, dass diejenigen die heute digital lehren sollen, nicht unbedingt alle gleichermaßen offen und fit im Umgang damit sind. Ich habe an einer Grundschule mal nachgehorcht: neben den für mich erstmal katastrophalen technischen Grundvorraussetzungen herrschte ein ganz anderes Problem vor: „ich unterrichte hier seit mehr als 15 Jahren und überarbeite mein Material fortwährend – natürlich inzwischen auch am PC – aber das was da von uns verlangt wird? Die Kinder müssen doch erstmal überhaupt schreiben lernen…und hinzukommt, das wir heute mit ganz anderen Klassenstrukturen arbeiten – wie sollen wir da nebenbei auch noch Medienkompetenz unterbringen, wenn es schon an grundlegenden sozialen Kompetenzen fehlt?“ – ich denke auch, das man es altersbezogen unterschiedlich betrachten muss und in der Grundschule erstmal den analogen konzeptionellen Weg gehen muss, zu dem man sich dann digitale Unterstützung holt und vor allem – sich gegenseitig unterstützt auch im Kollegium! PS: Bin keine Lehrerin, deswegen mag mein Kommentar etwas platt und von aussen betrachtet klingen.. .

    • Nele Hirsch
      Verwalter
      Themen: 15
      Antworten: 222

      Hallo zusammen. Spannend in Hinblick auf das geplante Edunauten-FAQ ‚Online Lernen zeitgemäß‘ fände ich eine Konkretisierung der Frage in Richtung: Welche Modelle eignen sich für zeitgemäßes Online Lernen und wie? Oder auch: Was können wir aus unterschiedlichen Modellen für zeitgemäße Bildung speziell für die Online Bildung lernen? Alternativ könnten wir Modelle auch einzeln aufschlüsseln und mehrere FAQ-Fragen formulieren, also z.B. Wie können wir das 4K Modell für zeitgemäßes Online Lernen nutzen?

      Was meint ihr – insbesondere @Martin – als ursprünglicher Frage-Einbringer?

    • Michael Drabe
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 20

      @Martin: Ich halte es für keine gute Idee, das Modell zu digitalisieren. Ich halte es für eine bessere Idee, digital gestützte Umsetzungen vorzustellen, wie ich das in meinem Blogbeitrag versucht habe (Backwards Planning mit meinem eher gemäßigten Ansatz, E-Portfolio meiner Kollegin mit dem „vollem Schluck aus der Pulle“…

      Damit komme ich aber noch lange nicht in „die Breite“, weil auch: Jede, jeder muss individuell einen eigenen Weg finden…

      Meine Skepsis, den Einstieg über Lehr- Lernkonzepte (4K, Dagstuhl. SAMR,…) zu organisieren, speist sich noch aus einer anderen Erfahrung: Ich habe kürzlich ein Webinar angeboten mit dem Thema: Digital gestützter Unterricht in heterogenen Lerngruppen. Schwerpunkte: Prozessmodell und (angedockte) Tools. Beteiligt waren eher unerfahrenen LK, also genau „meine“ Zielgruppe.  Rückmeldung im anschließenden Feedback, überspitzt formuliert: Theorie (Prozessmodell) reduzieren, Praxis = Tools, Tools, Tools deutlich erweitern …

      • Diese Antwort wurde geändert vor 11 Monaten, 2 Wochen von Michael Drabe.
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    • Michael Drabe
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 20

      @Maya: Das „mit den Voraussetzungen“ ist tatsächlich ein wichtiges Thema…mit der Konsequenz übrigens, dass dann nicht immer Wünschenswertes auch umgesetzt werden kann…auch hier spricht vieles für eine Unterrichtsfolie, die ich der vorliegenden Technik anpassen muss…

      • Diese Antwort wurde geändert vor 11 Monaten, 2 Wochen von Michael Drabe.
      • Diese Antwort wurde geändert vor 11 Monaten, 2 Wochen von Michael Drabe.
    • Martin Lüneberger
      Teilnehmer
      Themen: 4
      Antworten: 19

      @Nele: Ja, guter Vorschlag. Allerdings frage ich mich bei deiner Formulierung ein wenig: was war zuerst, das Ei oder das Huhn?
      Will sagen: Wenn ich nämlich – sicher nicht repräsentativ, aber nun mal meine „kleine Welt“ – meine KuK fragen würde „Wie kann man das 4K-Modell für zeitgemäßes online Lernen nutzen?“ müssten wir uns erst einmal austauschen was unter „zeitgemäß bzw. Online Lernen“ zu verstehen ist; da hilft die Tabelle von Lisa sicher viel.
      Trotzdem will ich deinen Vorschlag aufgreifen und es mal versuchen:

      • Wie schaffen wir es alle drei Seiten des Dagstuhl-Dreiecks zu berücksichtigen und nicht nur die anwendungsbezogene Seite?
      • Nutzen/verstehen wir das SAMR-Modell hierachisch, d.h. ist die R-Stufe die beste Stufe?
      • Ist das Modell SAMR-Modell (oder andere Modelle) auch in Schulen/Lernsettings mit schlechter bzw. kaum vorhandener digitaler Infrastruktur nutzbar? Falls ja, wie könnten entsprechene Lehr-Lernszenarien aussehen?
      • Zeitgemäßes Lernen = Online Lernen?
      • Wie kann das 4K-Modell (oder andere Modelle) Lisas Leitsatz „rauskriegen“ unterstützen?
      • to be continued
    • Jens Lindström
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 9

      Hallo @breitbandlehrer

      „müssten wir uns erst einmal austauschen was unter „zeitgemäß bzw. Online Lernen“ zu verstehen ist“

      Das würde ich ganz anders einschätzen. Die Frage impliziert, dass alle ein gemeinsames Verständnis davon entwickeln können, was zeitgemäßes/Online-Lernen ist. Sie impliziert, dass es darauf eine allgemeingültige Antwort gibt.

      Die Chance der Modelle ist, den Austausch darüber auf ausgewählte Fragen zu fokussieren. Ein paar Beispiele:

      • Eine Diskussion anhand der vier Rollen lenkt das Gespräch auf die Frage, mit welcher Zielsetzung Medien überhaupt eingesetzt werden. ( https://docs.google.com/document/d/1Wmte-fArAJDji51VBYbLuRu898Avi6Rq01CQkx-r80U/edit )
      • Eine Diskussion anhand von SAMR lenkt das Gespräch auf die Frage, wie sehr wir unseren Unterricht verändern müssen, wenn wir digitale Medien einsetzen wollen.
      • Eine Diskussion anhand der 4K  lenkt das Gespräch auf die Frage, in welchem Verhältnis inhaltsbezogene Kompetenzen bzw. Wissen und prozessbezogene Kompetenzen zueinander stehen sollten.
      • Eine Diskussion anhand TPACK lenkt das Gespräch auf die Frage, welche Kompetenzen Lehrkräfte brauchen.
      • Eine Diskussion anhand von DigCompEdu würde das gleiche machen, allerdings deutlich komplexer und ausdifferenzierter.
      • Eine Diskussion anhand des Dagstuhldreiecks lenkt das Gespräch auf die Frage, von welcher Perspektive wir Lerngegenstände betrachten sollten.
      • usw.

      Keins dieser Modelle gibt eine finale Antwort darauf, wie zeitgemäßes Lernen aussieht (und die kann es imo auch nicht geben). Aber alle Modelle geben einer Diskussion oder inhaltlichen Auseinandersetzung einen ganz konkreten Rahmen, anhand dessen man für sich selbst Antworten auf die Frage nach zeitgemäßem Lernen finden kann.

      Die Frage wäre also weniger

      „Wie kann man das 4K-Modell für zeitgemäßes online Lernen nutzen?“

      und mehr

      „Welche Kernaussagen entnimmst du dem 4K-Modell  und wie passen diese zu deinem Verständnis von zeitgemäßem Lernen?“

      • Diese Antwort wurde geändert vor 11 Monaten, 2 Wochen von Jens Lindström.
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    • Martin Lüneberger
      Teilnehmer
      Themen: 4
      Antworten: 19

      @Jens: kann deine Aussagen absolut unterschreiben. Ich schrieb ja absichtlich im Konjunktiv, da ich befürchte, dass es bei uns so laufen würde; dass nämlich die Vorstellung vorherscht es gebe „ein Model“ und eine Diskussion erst einmal so laufen würde.
      Ich formuliere es mal mit einer Antwort auf deine vorgeschlagenen Fragen – bezogen auf meinen kleinen sicher persönlichen Erfahrungshorizont:

      Eine Diskussion anhand des Dagstuhldreiecks lenkt das Gespräch auf die Frage, von welcher Perspektive wir Lerngegenstände betrachten sollten.

      Da sagt mein Kollegium: die anwendungsbezogene Perspektive, weil da eben die Voraussetzungen feheln – das kann ich auch gut verstehen; also stellt sich mir die Frage wie die KuK perspektivisch alle drei Ebenen in den Blick nehmen. Ist das eine Frage von Geduld, von (langwierigen) Prozessen?

      Die Chance der Modelle ist, den Austausch darüber auf ausgewählte Fragen zu fokussieren.

      Das finde ich eine gute Idee und greife deine Fragen gerne auf. Danke dafür.

    • Michael Drabe
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 20

      @Jens, @Martin: Mich erreicht immer nur die _eine_ Nachricht: Gib mir Beispiele, wie ich meinen Unterricht erweitern kann. Deren Verlangen ist also, an eine analoge und eher traditionelle Welt anzudocken. Aus Euren Ansätzen lese ich heraus, dass Ihr in Eurem Kollegium eine Diskussion über 4K & Co. starten könnt und, davon gehe ich aus, das auch gewollt ist. Wie macht Ihr das? Wo dockt Ihr an? Was motiviert Euer Kollegium, sich darauf einzulassen? Ich würde hier gerne von Euch lernen…

      • Diese Antwort wurde geändert vor 11 Monaten, 2 Wochen von Michael Drabe.
    • Jens Lindström
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 9

      „Da sagt mein Kollegium: die anwendungsbezogene Perspektive“

      Ja, natürlich. Da fangen sie an. Aber die anwendungsbezogene Perspektive hat nur eine minimale Schnittmenge mit der Medienkompetenz, die sie rechtsverbindlich vermitteln müssen. Gleichzeitig bringt die anwendungsbezogene Perspektive aber auch den meisten Frust ins Haus, weil man extrem abhängig von funktionierender Technik ist. Wenn man es im Kollegium schafft sich genau deshalb erstmal konsequent von der anwendungsbezogenen Perspektive zu lösen, entsteht enormes Entwicklungspotential

      „Aus Euren Ansätzen lese ich heraus, dass Ihr in Eurem Kollegium eine Diskussion über 4K & Co. starten könnt und, davon gehe ich aus, das auch gewollt ist. Wie macht Ihr das?“

      Ich hole sie da ab, wo sie stehen. Ich rede mit Ihnen über ihre analoge Welt. Ich rede mit ihnen darüber, warum sie nicht in die digitale Welt wollen und was genau sie davon abhält oder abstößt. Und dann reagiere ich situativ und zeige Ihnen Wege und Gründe auf. Entweder ziehe ich dann ein passendes Modell ran. Oder ich zeige Beispiele auf, wie es eben auch ohne viel Aufwand funktionieren kann. Ich suche individuell Anknüpfungspunkte, wie sich sich erstmal unkompliziert und auf ihrem Level der Thematik öffnen können. Das Ganze erfordert natürlich eine Menge Know-How, Einfühlungsvermögen und gleichzeitig viel Zeit für diese persönlichen Gespräche. Deshalb fällt mir das auch nicht immer ganz leicht. Ich habe dazu unter einer anderen Frage vorhin auch einen Beitrag verfasst:

      Wenn Lehrende nicht wollen aber sollen…

       

    • Martin Lüneberger
      Teilnehmer
      Themen: 4
      Antworten: 19

      @Jens: ja, es ist nicht immer leicht. Aber so schnell geben wir nicht auf 😉
      Habe aus deinen Anregungen hier jedenfalls schon eine Menge Anregungen mitgenommen, das ist wertvoll. Danke.
      @ Michael: ich mache es ähnlich wie Jens: als Medienberater soll ich laut Dienststelle eigentlich keinen technischen Support leisten, die KuK sagen aber auf der anwendungsbezogenen Ebene „Wie starte ich zwei Apps gleichzeitig auf dem iPad?“; also bediene ich das zuerst. Dann frage ich: „Wozu brauchst du das?“ und im Idealfall kommen wir dann ins Gespräch über Möglichkeiten und Grenzen, Ängste und Wünsche bei den KuK.
      Und noch ein ganz anderer Aspekt: ich biete tatsächlich immer wieder Micro-Forbildungen an um z.B. solche Modelle wie die hier vorgestellten überhaupt erst einmal bekannt zu machen. Ganz unverbindlich und ganz zwanglos.

    • Michael Drabe
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 20

      @Jens, Martin: Ja, bottum up mache ich es ähnlich, berücksichtigt individuelle Interessen. Aber umgekehrt, top down, wie organisiert man das? Konkret: In den Twitterblasen läuft die Diskussion über digitale Klassenzimmer. Das hat dann nichts mehr mit der ursprünglichen Aufgabe „Vermittlung Medienkompetenz“ zu tun. Das ist dann klassische Umsetzung der Curriculumarbeit mit Instrumenten aus Digitalien: Man wird als Medienberater/-in auf kommunaler Ebene aufgefordert sein, in ein LMS einzuführen. Und auch hier wäre mein Ansatz: nicht ohne Änderung des Unterrichtsansatzes. Nur, siehe oben, wird das kaum jemand wissen wollen. Da wird’s dann heißen: Zeige uns einfach wie Moodle, it’s learning, lo-net2 etc. funktionieren, das passt schon. 4K & Co. bestenfalls auf Nachfrage, nicht als Aufhänger. Ich habe mich mittlerweile damit arrangiert, aber zufriedenstellend ist das alles nicht…

    • Nataliya
      Teilnehmer
      Themen: 7
      Antworten: 46

      Sowohl SAMR-Modell, als auch Dagstuhl Dreieck dienen den Lehrenden als Orientierung, die ihren Unterricht Schritt für Schritt digital anreichen und neu orientieren wollen.

      Was mir allerdings bei dieser ganzen Diskussion fehlt, vor allem beim Dagstuhl Dreieck,  ist die vierte Dimension die Perspektive der Lernenden.

      Bei der Darstellung von Lisa Rosa sowie Jöran steht es zwar an der vorletzen Stelle: der persönliche Sinn. Es ist dennoch absolut notwendig, wenn wir tatsächlich lernerorientiert diese ganzen Konzepte entwickeln möchten.

      Ausgehend davon wäre es sinnvoll von einem Dagstuhl Quadrat zu sprechen, da die persönliche Dimension völlig fehlt: Warum brauche ich das? Wie kann es zu meiner Persönlichkeitsentwicklung beitragen?

      Daher finde ich die reformpägagogischen Modelle besonders aktuell, denn hier steht nicht das Können an sich im Mittelpunkt (Kompetenzorientierung), sondern der MENSCH und seine PERSÖNLICHKEIT(sentwicklung). Die Schüler haben die Freiheit, die Arbeit, die sie zur ihrer Entwicklung beitragen, sie selbst auszusuchen. Lehrer haben die Rolle des Beobachters und Helfers. Alles andere ist lehrerzentriert. Und das, was wir hier betreiben, auch.

      Was tun? Schüler zu dieser Diskussion einladen. Eine vierte Dimension öffnen.

      Wie können wir als Lehrer in der digitalisierten Gesellschaft zur einer gelungenden Persönlichkeitsentwicklung beitragen, die Sinn für jeden einzelnen Schüler macht?

       

       

      • Diese Antwort wurde geändert vor 11 Monaten, 2 Wochen von Nataliya.
      • Diese Antwort wurde geändert vor 11 Monaten, 2 Wochen von Nataliya.
      • Diese Antwort wurde geändert vor 11 Monaten, 2 Wochen von Nataliya.
    • Nataliya
      Teilnehmer
      Themen: 7
      Antworten: 46

      Urs Ingold – Observatorium

      Was mir allerdings bei dieser ganzen Diskussion fehlt, vor allem beim Dagstuhl Dreieck,  ist die vierte Dimension die Perspektive der Lernenden.

      Ich würde gerne über die Umwandlung des Dreiecks zu einem Quadrat diskutieren. Denn die persönliche Dimension fehlt: Warum brauche ich das? Welchen Beitrag kann es zu meiner Persönlichkeitsentwicklung leisten?

      Es heißt nicht, dass wir rein egoistisch dabei denken müssen. Viel mehr denke ich dabei an reformpädagogischen Ansätzen, die tatsächlich lernerorientiert sind. Vergleicht bitte die rechte Spalte mit den Grundsätzen von Montessori-Pädagogik – sie scheint richtig zeitgemäß zu sein, nur mit digitalen Werkzeugen, wenn man das Wort „Online“ dabei ausblendet. —>

       

    • Martin Lüneberger
      Teilnehmer
      Themen: 4
      Antworten: 19

      @ Nataliya: interessanter und wie ich finde auch wichtiger Gedanke.
      Findest du das hier nicht wieder, wenn z.B. von Mitgestaltung oder Wechselwirkung der vernetzten Welt mit dem Individuum die Rede ist?
      Was würdest du noch ergänzen?

      • Technologische Perspektive: Wie funktioniert das? (Biblionetz:w02888)
        Die technologische Perspektive hinterfragt und bewertet die Funktionsweise der Systeme, die die digitale vernetzte Welt ausmachen. Sie gibt Antworten auf die Frage nach den Wirkprinzipien von Systemen, auf Fragen nach deren Erweiterungs- und Gestaltungsmöglichkeiten. Sie erklärt verschiedene Phänomene mit immer wiederkehrenden Konzepten. Dabei werden grundlegende Problemlösestrategien und -methoden vermittelt. Sie schafft damit die technologischen Grundlagen und Hintergrundwissen für die Mitgestaltung der digitalen vernetzten Welt.
      • Gesellschaftlich-kulturelle Perspektive: Wie wirkt das? (Biblionetz:w02889) <br Die gesellschaftlich-kulturelle Perspektive untersucht die Wechselwirkungen der digitalen vernetzten Welt mit Individuen und der Gesellschaft. Sie geht z. B. den Fragen nach: Wie wirken digitale Medien auf Individuen und die Gesellschaft, wie kann man Informationen beurteilen, eigene Standpunkte entwickeln und Einfluss auf gesellschaftliche und technologische Entwicklungen nehmen? Wie können Gesellschaft und Individuen digitale Kultur und Kultivierung mitgestalten?
      • Anwendungsbezogene Perspektive: Wie nutze ich das? (Biblionetz:w02887)
        Die anwendungsbezogene Perspektive fokussiert auf die zielgerichtete Auswahl von Systemen und deren effektive und effiziente Nutzung zur Umsetzung individueller und kooperativer Vorhaben. Sie geht Fragen nach, wie und warum Werkzeuge ausgewählt und genutzt werden. Dies erfordert eine Orientierung hinsichtlich der vorhandenen Möglichkeiten und Funktionsumfänge gängiger Werkzeuge in der jeweiligen Anwendungsdomäne und deren sichere Handhabung.

      Quelle: Beats Blog

    • Jens Lindström
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 9

      @nataliyal Ich verstehe den Grundgedanken. Allerdings steht beim Dagstuhldreieck ja ausdrücklich das Artefakt (z.B. eine bestimmte Technologie) im Mittelpunkt, die man von drei Perspektiven durchleuchtet. Jede dieser drei Perspektiven bezieht sicht letztlich auf mich als Person: Die anwendungsbezogene Perpektive zeigt mir, was ich damit machen kann. Die technologische Perspektive lässt mich verstehen, wie es funktioniert. Die gesellschaftlich-kulturelle Perspektive zeigt mir, welche Auswirkungen ich mit der Technologie auf die Gesellschaft haben kann bzw welche Auswirkungen die Technologie über die Gesellschaft auf micht hat. Ich als Person stehe da also im Querschnitt in allen drei Perspektiven mit drin. Deshalb macht es für mich an der Stelle wenig Sinn in genau diesem Modell den Lernenden als vierte Perspektive zu öffnen. Interessant wäre es stattdessen vielleicht mal ein Modell zu entwickeln, bei dem von Anfang an die Lernenden im Mittelpunkt stehen. Du sprichst da ja reformpädagogische Modelle an, bei denen das so ist. An welche denkst du da konkret?

      • Diese Antwort wurde geändert vor 11 Monaten, 2 Wochen von Jens Lindström.
      • Diese Antwort wurde geändert vor 11 Monaten, 2 Wochen von Jens Lindström.
    • Nataliya
      Teilnehmer
      Themen: 7
      Antworten: 46

      Montessori-Pädagogik stellt den Lerner und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt. Da muss man das Rad nicht neu entwickeln. Ich habe dazu ein neues Thema eröffnet: Kompetenzorientierung vs. Persönlichkeitsentwicklung.

    • Nele Hirsch
      Verwalter
      Themen: 15
      Antworten: 222

      Hallo Martin und alle anderen hier,

      ich drängele nochmal in Richtung Frage 🙂

      Dein Vorschlag/ Entwurf war:

      • Wie schaffen wir es alle drei Seiten des Dagstuhl-Dreiecks zu berücksichtigen und nicht nur die anwendungsbezogene Seite?
      • Nutzen/verstehen wir das SAMR-Modell hierachisch, d.h. ist die R-Stufe die beste Stufe?
      • Ist das Modell SAMR-Modell (oder andere Modelle) auch in Schulen/Lernsettings mit schlechter bzw. kaum vorhandener digitaler Infrastruktur nutzbar? Falls ja, wie könnten entsprechene Lehr-Lernszenarien aussehen?
      • Zeitgemäßes Lernen = Online Lernen?
      • Wie kann das 4K-Modell (oder andere Modelle) Lisas Leitsatz „rauskriegen“ unterstützen?
      • to be continue

      Sollen das tatsächlich alles Extra-Einträge im FAQ sein – oder was ist die Oberfrage/ der FAQ-Eintrag, den ihr beantwortet haben möchtet/ für den ihr hier bei den Edunauten Antworten erarbeiten möchtet.

    • Maik Riecken
      Teilnehmer
      Themen: 1
      Antworten: 7

      Hallo Nataliya!

      Es gibt Dagstuhl schon gewissermaßen „reloaded“, weil Dagstuhl zur sehr auf die technische Perspektive verengt. Das heißt dann Frankfurt Dreieck. Da hast du den Lernenden zumindest in der Subjektivierung …

      Frankfurt-Dreieck

      • Diese Antwort wurde geändert vor 11 Monaten, 2 Wochen von Maik Riecken. Grund: Satz vergessen
    • Michael Drabe
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 20

      Hallo, an alle, noch eine schnelle Rückmeldung vorm schlafen gehen:

      @nele: SAMR habe ich nie hierarchisch verstanden, sondern als Orientierung, als Rahmen, mit den KuK ins Gespräch zu kommen, um über den Sinn eines Einsatzes digitaler Medien diskutieren zu können…

      @Jens: Wir haben bei „unserem“ Prozessmodell (Lernspirale) die Mitte mit einem Bild besetzt. Es zeigt die Lernerin, den Lerner, also die Schülerin, den Schüler im Mittelpunkt unserer Lehraktivitäten. Somit brauche ich auch nach keinem Modell mehr suchen: Das Prozessmodell ist es bereits…

      @Nataliya: Mit Kompetenzorientierung (Ko) versus PE habe ich ein ganz großes Problem. Ko geht nur mit einhergehender PE, somit tut sich – zumindest für mich – nicht dieser Gegensatz auf, im Gegenteil…

      • Diese Antwort wurde geändert vor 11 Monaten, 2 Wochen von Michael Drabe.
    • Sebastian Precht
      Teilnehmer
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      Antworten: 22

      Die Perspektive der Lernenden – finde ich super!

      Zu sehr technologisch verengt“, das finde ich auch.

      Einen Betrachtungsgegenstand kann aus Lehrer- oder Lernerperspektive „beobachten“ –

      Fremd- oder Selbsteinschätzung.

       

    • Nataliya
      Teilnehmer
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      Antworten: 46

      @Jens: Was Dagstuhl-Dreieck angeht, würde ich trotzdem die gesellschaftlich-kulturelle Perspektive von der persönlich-individuellen Perspektive bewusst trennen. Denn laut Nutzen- und Belohnungsansatz (auch Uses and Gratifications Approach, Uses-and-Gratifications-Ansatz oder Theorie der selektiven Zuwendung), nutzt der Mensch gewisse Medien zu bestimmten Zwecken nicht weil er höhere gesellschaftliche oder kulturelle Ziele in den Vordergrund stellt, sondern weil er bestimmte persönliche Bedürfnisse befriedigen möchte.

      Laut Tulodziecki kann Mediennutzung als erfahrungs- und entwicklungsbezogene Handlung verstanden werden, dabei existiert ein Stufenmodell zur Entwicklung des intellekturellen bzw. sozial-moralischen Niveaus. Demnach entspricht die Denkstruktur von Kindern in vielen Fällen eher der Stufe 2 und von Jugendlichen eher der Stufe 3 als Stufe 4 oder 5. (Stufe 3: Mediennutzungsargumente werden aus der Perspektive der Bezugspersonen gesehen, z.b. Peergroup oder Eltern, d.h. man versteht sich selbst als Teil einer soziale Gruppe, deren Erwartungen möglichst erfüllt werden sollten. Die Mediennutzungsargumente aus der anderen Perspektive, als Mitglied der Gesellschaft wird erst in der Stufe 4 & 5 erreicht.) D.h. das für viele Kinder und Jugendliche das Dreieck sogar ganz flach zu einer geraden Linie wird, da sie diese gesellschaftlich-kulturelle Perspektive, die Wechselwirkungen gar nicht bewusst wahrnehmen, wenn wir die persönliche Perspektive ausblenden würden.

      Es ist den Jugendlichen auch oft auch nicht bewusst, warum sie bestimmte Medien nutzen. Dabei werden sie genutzt, um psychologische Grundbedürfnisse zu befriedigen und persönlichen Interessen nachzugehen.  Je nach dem wie stark sie ausgeprägt sind, kann durch die exzessive Nutzung auch die Gefahr von Videospielsucht, Cyber-Mobbing etc bestehen. Daher müssen die beiden Perspektiven in diesem Dreieck separat erscheinen und bewusst als Leitlinien thematisiert werden.

       

      • Diese Antwort wurde geändert vor 11 Monaten, 2 Wochen von Nataliya.
    • Nataliya
      Teilnehmer
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      Antworten: 46

      @Martin: ich habe es in der Antwort an Jens ausführlich begründet, warum ich das Dagstuhl-Dreieck um die persönlich-individuelle Perspektive ergänzen und es dadruch zum Edunauten-Quadrat modifizieren würde!

    • Jens Lindström
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 9

      @nataliyal Ich hätte das jetzt alles unter der anwendungsbezogenen Perspektive verortet (die ich eigentlich auch bisher immer eher als anwenderbezogene Perspektive verstanden hatte. Aber du hast Recht, das geht aus Beats Definition, wie sie @breitbandlehrer oben gepostet hat, nicht hervor.

      @md0320 das muss ich mir mal in Ruhe anschauen. 🙂

      • Diese Antwort wurde geändert vor 11 Monaten, 2 Wochen von Jens Lindström.
    • Martin Lüneberger
      Teilnehmer
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      Antworten: 19

      O.K. Leute, ich konnte nicht anders und habe – eine weitere? – Diskussion befeuert.
      Ich habe gestern Abend mit @Nele Hirsch telefoniert und sie bat darum, Fragen für das FAQ zu entwickeln; deshalb mein Vorschlag:
      Können wir die ganze(n) Diskussione(n) in Fragen für das FAQ überführen?
      Passen meine ganz oben gestelltn Fragen für euch, oder sind sie zu unspezifisch?
      Habt ihr andere Vorschläge?
      Wir können ja trotzdem hier weiter diskutieren, zumal diese Gruppe (nur noch) für Mitglieder zugägnglich ist.

    • Michael Drabe
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 20

      @Jens: Das fänd‘ ich richtig super…Ich habe auf meiner Webseite zwei Beiträge untergebracht: ein Magazinbeitrag und eine Seite mit dem gesamten Material aus unserem Fortbildungsprojekt (aus den Jahre 2008-2012)…Übrigens handelt es sich bei dem Prozessmodell um eine Adaption des Schweizer Pädagogen Zaugg…

      • Diese Antwort wurde geändert vor 11 Monaten, 2 Wochen von Michael Drabe.
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    • Nele Hirsch
      Verwalter
      Themen: 15
      Antworten: 222

      Finde ich auch super! Ich habe im Betreff jetzt die Ursprungsfrage als ‚offen‘ markiert. Denn so wie ich es verstanden habe, könnten sich viele im Thread dann vorstellen, an der Bearbeitung de gesamten Themenkomplexes mitzuwirken. Somit macht es Sinn, das als ‚Gesamtpaket‘ in eine Bearbeitungsgruppe zu tun. Das starten wir ab morgen.

      Diskutiert bis dahin hier gerne weiter, welche genauen Einträge im FAQ das dann werden sollen – oder auch alles andere, was wichtig ist und was ihr für die Erarbeitung der Antworten wichtig findet.

    • Michael Drabe
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 20

      @Martin: Ich habe auf Deine Fragen ja sogar geschrieben „Ich bin dann mal raus…“, weil es mir zu spezifisch auf 4K, SAMR, Dagstuhl ausgerichtet war und ich meinen/ unseren hessischen Ansatz nicht wiedergefunden habe.  Ist für mich aber o.k., wenn eher die oben angesprochenen Konzepte in den Mittelpunkt gerückt werden sollen. Aus meiner Praxis hatte ich bisher wenig bis keinen Erfolg, weil 4K & Co als „zu akademisch“, „zu weit weg von meinem Unterricht“ kritisiert wurden. Daher habe ich die Ausgangsfrage gestellt: Warum gelingt es nicht, uns von den traditionellen Konzepten zu verabschieden? Das gilt – leider, leider – auch für das Prozessmodell…wie ich aus meinen vielen, vielen im Rahmen der Schulinspektion durchgeführten Unterrichtsbesuche weiß…

    • Martin Lüneberger
      Teilnehmer
      Themen: 4
      Antworten: 19

      Vorschlag: wir sammeln/entwickeln die Fragen extern, damit wir hier weiter diskutieren können.

      Ich habe mal dafür ein goole-doc angelegt, findet ihr hier.

      Wir hatten ja alles schon gute Ideen.
      Wenn wir damit „fertig“ sind, stellen wir die Fragen hier wieder ein.

    • Nele Hirsch
      Verwalter
      Themen: 15
      Antworten: 222

      Guter Plan 🙂

    • Martin Lüneberger
      Teilnehmer
      Themen: 4
      Antworten: 19

      Ich schlage mal folgende Frage für die Gruppenbildung bzw. für diese Gruppe vor:

      Welche didaktisch-theoretischen Grundlegungen (Modelle) kann ich wie für die Planung, Durchführung und Reflexion von zeitgemäßem Online-Lernen nutzen?

    • Nataliya
      Teilnehmer
      Themen: 7
      Antworten: 46

      @Martin Die Frage klingt gut!

    • Nele Hirsch
      Verwalter
      Themen: 15
      Antworten: 222

      Dann wäre doch eine Gruppenbildung jetzt eine gute Idee, um dort gemeinsam Antworten erarbeiten zu können. Dazu muss nur jemand die Initiative ergreifen 🙂

    • Michael Drabe
      Teilnehmer
      Themen: 0
      Antworten: 20

      Hm, und was macht dann die (unsichtbare) Gruppe Bildungsmodelle, ebenfalls von Martin gestartet? Da läuft zurzeit nichts?! Weil sie unsichtbar für andere ist, weil man sich auf anderes konzentriert, weil man nicht so recht weiß, wie man eine Gruppe nutzt? Ich bin ein wenig orientierungslos, muss ich zugeben…

    • Nele Hirsch
      Verwalter
      Themen: 15
      Antworten: 222

      Wir können auch die Gruppe ‚Bildungsmodelle‘ reaktivieren – und die jetzt gefundene Frage in die Beschreibung setzen. Wir hatten alle Gruppen hier zunächst auf unsichtbar gestaltet, um zu einem für alle transparenten und beteligungsorientierten Verfahren zu kommen:

      1. Wir erarbeiten eine Fragestellung

      2. Es findet sich eine koordinierende Person, die zur Erarbeitung von Antworten auf die Frage eine Gruppe einrichtet.

      3. In die Gruppe können auch neu Interessierte dazu kommen und es werden dann gemeinsam Inhalte als Antworten auf die Frage erarbeitet, die dann in das #Edunauten FAQ Online Lernen zeitgemäß übernommen werden können.

      @ Martin: Wärst Du einverstanden mit der Rolle als Gruppenkoordinator in diesem Sinne in der reaktivierten Gruppe?

       

    • Martin Lüneberger
      Teilnehmer
      Themen: 4
      Antworten: 19

      Hallo zusammen,
      hier meine Antworten auf Neles Vorschlag:

      1. Wir erarbeiten eine Fragestellung

      ==> haben wir die nicht schon, siehe Überschrift

      2. Es findet sich eine koordinierende Person, die zur Erarbeitung von Antworten auf die Frage eine Gruppe einrichtet.
      ==> wie Michael schon meinte, können wir diese dann nicht wieder sichtbar schalten?

      3. In die Gruppe können auch neu Interessierte dazu kommen und es werden dann gemeinsam Inhalte als Antworten auf die Frage erarbeitet, die dann in das #Edunauten FAQ Online Lernen zeitgemäß übernommen werden können.

      @ Martin: Wärst Du einverstanden mit der Rolle als Gruppenkoordinator in diesem Sinne in der reaktivierten Gruppe?
      ==> das kann ich gerne machen, allerdings sollten wir dann speziell neuen Mitglieder*innen klar machen, dass es jetzt um Antworten auf die Frage geht und nicht eine weitere Diskussion geführt werden soll, so interessasnt das auch ist/war. Ich hoffe ich kriege die Aufgabe unter dieser Maßgabe hin 😉

       

    • Nele Hirsch
      Verwalter
      Themen: 15
      Antworten: 222

      Super, Martin. So bin ich vorgegangen. Danke Dir und viel Erfolg als Gruppenkoordinator!

      Für alle weiteren im Thread und alle Interessierten: Hier der Link zur Gruppe.

       

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